Konnektor 2026: 350 Euro Miete oder 2.500 Euro kaufen – was lohnt sich für Ihre Praxis?

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Manthey EDV-Beratung.

2026 ist der alte Konnektor Geschichte. Die Gematik zieht die Reißleine: Alle Praxen müssen bis Ende des Jahres umsteigen. Jetzt geht’s ans Eingemachte – Miete oder Kauf? 350 Euro im Monat für ein Leasing-Modell oder 2.500 Euro auf einen Schlag für die eigene Hardware? Beide Varianten haben Haken, und die Zeit drängt. Hier steht, was wirklich zählt.

Warum der Konnektor 2026 getauscht werden muss

Der aktuelle Konnektor (PTV3) läuft Ende 2025 aus. Ab 2026 brauchen Sie einen neuen (PTV4), sonst fliegt Ihre Praxis aus dem TI-Netz. Kein KIM, kein eRezept, kein Zugriff auf die elektronische Patientenakte. Die Gematik hat klare Fristen gesetzt: Bis 31. Dezember 2026 muss der Wechsel stehen. Wer zu spät kommt, riskiert Honorarkürzungen – und das will keiner.

Der neue Konnektor ist nicht nur ein Update, sondern ein komplett neues Gerät. Er unterstützt höhere Sicherheitsstandards, schnellere Verbindungen und ist für die nächsten fünf bis sieben Jahre ausgelegt. Der alte Kasten schafft das nicht mehr. Punkt.

Miete vs. Kauf: Die harten Zahlen

Mietmodell (Leasing/Service):

  • Kosten: 300–400 Euro pro Monat (je nach Anbieter und Vertragslaufzeit)
  • Laufzeit: Meist 36 Monate, danach gehört das Gerät Ihnen nicht
  • Service inklusive: Wartung, Updates, Austausch bei Defekt
  • Keine große Anfangsinvestition, aber langfristig teurer

Beispiel: Bei 350 Euro im Monat kommen über drei Jahre 12.600 Euro zusammen. Dafür müssen Sie sich um nichts kümmern – der Anbieter liefert, installiert und hält das Ding am Laufen. Für Praxen mit knappem Budget oder ohne Lust auf Technik-Gedöns ist das die einfache Lösung.

Kaufmodell:

  • Kosten: 2.200–2.800 Euro (einmalig, je nach Modell und Händler)
  • Wartung: Extra – entweder selbst organisieren oder teure Serviceverträge abschließen
  • Updates: Müssen manuell eingespielt werden (oder gegen Gebühr)
  • Defekt: Austausch auf eigene Kosten

Beispiel: Sie zahlen 2.500 Euro und sind erstmal durch. Aber wenn das Ding in drei Jahren kaputtgeht, wird’s teuer. Und Updates? Die müssen Sie selbst im Blick behalten – sonst fliegt Ihre Praxis wieder aus dem Netz. Für Praxen mit stabilen Finanzen und einem IT-Dienstleister im Rücken ist das die günstigere Variante.

Wer macht was? Die Pflichten im Überblick

Egal, ob Miete oder Kauf – Sie müssen aktiv werden. Der Konnektor-Tausch ist keine automatische Sache. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Terminplanung: Der Einbau dauert 2–4 Stunden. In der Zeit ist Ihre Praxis offline. Planen Sie das außerhalb der Sprechstunden ein – am besten an einem Freitag oder Samstag.
  • Zertifikate: SMC-B und eHBA müssen neu beantragt werden. Das dauert 2–3 Wochen. Ohne die läuft gar nichts.
  • PVS-Anbindung: Ihr Praxisverwaltungssystem muss mit dem neuen Konnektor kompatibel sein. Fragen Sie Ihren PVS-Anbieter, ob ein Update nötig ist – und was das kostet.
  • Dokumentation: Die Gematik verlangt einen Nachweis über den Tausch. Halten Sie Rechnung, Seriennummer und Einbauprotokoll bereit.

Vergessen Sie nicht: Der alte Konnektor muss fachgerecht entsorgt werden. Einfach in den Elektroschrott werfen reicht nicht – die Dinger enthalten sensible Daten. Ihr IT-Dienstleister oder der neue Anbieter sollte das übernehmen.

Der Zeitplan: Wann Sie was erledigen müssen

2026 klingt weit weg, aber die Uhr tickt. Hier der Fahrplan:

  • Jetzt (2024): Entscheidung treffen – Miete oder Kauf? Angebote einholen und vergleichen. Nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf Service und Support.
  • Anfang 2025: Zertifikate (SMC-B, eHBA) beantragen. Das geht online, aber die Bearbeitung dauert. Wer zu spät dran ist, riskiert Verzögerungen.
  • Mitte 2025: Termin mit dem IT-Dienstleister oder Anbieter vereinbaren. Die besten Slots sind schnell weg – besonders in Berlin, wo alle gleichzeitig umsteigen.
  • Bis 31.12.2026: Umstellung abgeschlossen. Wer bis dahin keinen neuen Konnektor hat, fliegt aus dem TI-Netz. Honorarkürzungen drohen.

Ein Tipp: Setzen Sie sich jetzt einen Reminder im Kalender – nicht erst 2026. Die meisten Praxen, die ich kenne, schieben das Thema vor sich her, bis es eng wird. Und dann wird’s stressig.

Was Sie jetzt tun sollten: Drei konkrete Schritte

1. Angebote einholen: Fragen Sie bei mindestens zwei Anbietern nach – einmal für Miete, einmal für Kauf. Vergleichen Sie nicht nur die Preise, sondern auch die Serviceleistungen. Wer übernimmt die Installation? Wer kümmert sich um die Zertifikate? Wer hilft bei Problemen?

2. PVS-Check: Rufen Sie Ihren PVS-Anbieter an und fragen Sie, ob Ihr System mit dem neuen Konnektor kompatibel ist. Falls nicht, klären Sie, was ein Update kostet und wie lange es dauert.

3. Termin blocken: Vereinbaren Sie jetzt einen groben Zeitrahmen für den Einbau – auch wenn es noch kein fixes Datum ist. Die besten Termine (Wochenenden, Feiertage) sind schnell vergeben. Und wenn Sie bis Ende 2025 warten, wird’s eng.

Der Konnektor-Tausch ist kein Hexenwerk, aber er braucht Planung. Wer jetzt anfängt, spart sich später Stress, Geld und Ärger. Und das Beste: Sie können sich wieder auf Ihre Patienten konzentrieren – statt auf Technik, die nicht läuft.

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