Praxisausstattung 2027: Was sich für Berliner Arztpraxen lohnt

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Manthey EDV-Beratung.

Die richtige IT-Ausstattung ist heute kein Luxus mehr, sondern Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Praxisbetrieb. Gleichzeitig steht das Budget in Berliner Arztpraxen oft unter Druck. Welche IT-Investitionen lohnen sich für 2027 tatsächlich, und worauf können Praxen getrost verzichten?

Investitionen mit hohem Rückfluss für 2027

  • TI 2.0-fähige Infrastruktur: Die softwarebasierte TI ohne physischen Konnektor kommt schrittweise. Praxen, die jetzt in aktuelle Hardware (leistungsfähige PCs, stabiles Netzwerk) investieren, sind für den Übergang gewappnet. Kosten: 500–2.000 € je nach Praxisgröße.
  • Professioneller Netzwerk-Router: Ein business-täuglicher Router (z.B. Lancom oder Unifi) mit Gastnetz-Funktion ist die Basis für sichere Netzwerksegmentierung. Läuft Ihr Router seit mehr als 5 Jahren, ist es Zeit für einen Austausch. Kosten: 200–600 €.
  • Moderne Kartenlesegeräte: Dual-Interface-Kartenlesegeräte (kontaktlos + Chip) beschleunigen die Patientenaufnahme erheblich. Neue Geräte unterstützen alle aktuellen TI-Funktionen. Kosten: 150–300 € pro Gerät.
  • KI-gestützter Telefonassistent: Ein KI-Assistent, der einfache Anrufe (Terminbuchung, Rezeptanforderung, Öffnungszeiten-Info) automatisch beantwortet, entlastet das Praxispersonal erheblich. Bei 5+ Anrufen gleichzeitig keine Warteschlange mehr. Kosten: ab 50 €/Monat, DSGVO-konform möglich.
  • NAS für zentrale Datensicherung: Ein verschlüsseltes Network Attached Storage-System als lokales Backup ergänzt Cloud-Backups ideal. Kosten: 300–800 € einmalig.

Was Berliner Praxen 2027 eher nicht brauchen

  • Teure Einzel-Lösungen ohne TI-Integration: Eigenständige Software für Terminbuchung, Rezeptmanagement oder Kommunikation, die nicht in die Praxissoftware integriert ist, schafft Mehraufwand statt Effizienz.
  • Drucker und Faxgeräte erneuern: Der Faxer hat ausgedient. KIM löst das Fax ab. Statt in neue Faxgeräte zu investieren, lieber KIM vollständig implementieren. Drucker nur dann erneuern, wenn der alte tatsächlich nicht mehr zuverlässig läuft.
  • US-Cloud-Dienste auch bei attraktiven Preisen: Verockende Preise von Google Workspace, Microsoft 365 (US-Instanz) oder Dropbox Business ändern nichts an der Datenschutz-Problematik für Patientendaten.

Unser Tipp: Planen Sie IT-Investitionen immer im Kontext Ihrer gesamten Praxisentwicklung. Wollen Sie in den nächsten drei Jahren eine Zweigstelle eröffnen? Dann skalierbare Netzwerkinfrastruktur einplanen. Wollen Sie mehr Telemedizin anbieten? Dann in Videokonferenz-Infrastruktur investieren. Ein jährliches IT-Strategiegespräch mit Ihrem IT-Dienstleister hilft, Investitionen sinnvoll zu priorisieren.

Haben Sie Fragen zu IT oder Datenschutz in Ihrer Praxis? Nehmen Sie Kontakt auf — wir beraten Berliner Arztpraxen kostenlos und unverbindlich.

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