IT-Ausfall in der Arztpraxis: Notfallplan für den Worst Case

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Manthey EDV-Beratung.

Es ist für die meisten Berliner Arztpraxen heute undenkbar, ohne IT zu arbeiten: Praxissoftware, TI-Konnektor, Kartenlesegerät, E-Mail, Telefon — alles hängt an der digitalen Infrastruktur. Umso wichtiger ist ein klarer Notfallplan für den Fall, dass diese Infrastruktur ausfällt. Ohne Plan reagiert das Team kopflos — mit Plan läuft der Betrieb weiter.

Häufige Ursachen für IT-Ausfälle in Arztpraxen

  • Hardware-Ausfall: Server, PC oder NAS geben plötzlich den Geist auf — häufig ohne Vorwarnung. Festplatten haben eine begrenzte Lebensdauer.
  • Stromausfall: Ein Stromausfall ohne USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) kann Hardware und Daten beschädigen.
  • Ransomware: Schadsoftware verschlüsselt alle Praxisdaten und lässt die Systeme nicht mehr starten.
  • TI-Ausfall: Konnektor-Probleme, Netzwerkstörungen oder Zertifikatsablauf unterbrechen die TI-Verbindung.
  • Internetausfall: Cloudbasierte Dienste und TI sind nicht mehr erreichbar.
  • Menschliches Versagen: Versehentlich gelöschte Daten, falsche Konfigurationen, falsch eingespieltes Update.

Der Notfallplan — Schritt für Schritt

Jede Berliner Arztpraxis sollte einen schriftlichen IT-Notfallplan haben, der an einem bekannten Ort aufbewahrt wird — und der auch ohne Computer zugänglich ist (also ausgedruckt!):

  • Sofortmaßnahmen: Wer wird zuerst informiert? IT-Dienstleister Notfallnummer, Praxismanager, Praxisinhaber. Nummern auf Papier, nicht nur im Handy.
  • Priorisierung: Welche Systeme sind kritisch? Praxissoftware > TI > E-Mail. Was kann überbrückt werden?
  • Notfallbetrieb Patientenaufnahme: Versichertenkarte manuell notieren (Name, Geburtsdatum, Krankenkasse). Papierformulare für Stammdatenerfassung bereithalten.
  • Notfallbetrieb E-Rezept: Bei TI-Ausfall können vorrübergehend Papier-Rezepte (Muster 16) ausgestellt werden. Ein Vorrat sollte immer vorhanden sein.
  • Notfallbetrieb eAU: Bei TI-Ausfall kann die eAU in Papierform ausgestellt werden. Blanko-Formulare vorhalten.
  • Kommunikation: Patienten über Wartezeiten informieren — ggf. Termine verschieben oder umplanen.
  • Wiederherstellung: Sobald der IT-Dienstleister eingebunden ist: Backup einführen, System wiederherstellen, Daten synchronisieren.

Ein guter Notfallplan enthält auch eine USV-Anlage (verhindert Datenverlust bei Stromausfall) und regelmäßige Tests des Wiederherstellungsprozesses. Wir helfen Berliner Arztpraxen beim Erstellen, Testen und jährlichen Aktualisieren ihres IT-Notfallplans.

Haben Sie Fragen zu IT oder Datenschutz in Ihrer Praxis? Nehmen Sie Kontakt auf — wir beraten Berliner Arztpraxen kostenlos und unverbindlich.

Ähnliche Beiträge